Die Naturkundliche Station in den Jahren 1997 bis 2000

1997 wurde die Naturkundliche Station als eigenständige Dienststelle aufgelöst und als Abteilung dem Amt für Natur- und Umweltschutz angegliedert. Mit der Funktion des Abteilungsleiters wird der langjährige Mitarbeiter und Biologe Dr. Friedrich Schwarz betraut.
Im folgenden Jahr übersiedelte die Naturkundliche Station in das „Neue Rathaus“ und blieb dort bis Ende 2004.

1998 stellte sich die via Internet weltweit zugänglich gemachte Turmfalkenbrut im Dachraum der Goetheschule als wahrer „PR-Knüller“ für die Stadt Linz heraus. Während der dreimonatigen Aktion verzeichneten die Seiten explosionsartige Zugriffszahlen und einige hundert E-Mail-Eingänge aus über 50 Ländern der Erde kamen dazu. Die Stadt Linz wurde für dieses Projekt mit einem Umweltschutzpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

1999 fand die „Viktor Schauberger-Ausstellung“ über Leben und Werk des „Wasserpioniers“ im Neuen Rathaus statt.

Ein ganz besonderes Erlebnis für Linz war im November 1999 der Besuch von Dr.in Jane Goodall, der weltberühmten Schimpansen-Forscherin, die in Begleitung des Sängers Hubert von Goisern kam. Diese faszinierende Frau erwies sich als Publikumsmagnet, bei allen drei Vortragsterminen im Rathausfestsaal war der Andrang der Interessierten enorm. Für ihre Naturschutzprojekte in Tansania konnten ihr 180.000 Schilling übergeben werden - das Ergebnis eines Spenden-Aufrufes anlässlich der Veranstaltungen.

Im selben Jahr gab es ein weiteres Internetprojekt. In einem „präparierten“ Nistkasten, der an einer Platane im Uni-Park Auhof befestigt worden war, konnte das Brutgeschehen von Dohlen weltweit beobachtet werden.

Geschichte der Naturkundlichen Station