1963

Medien und namhafte Wissenschaftler des In- und Auslandes interessierten sich für das, seit März 1963 „Naturkundliche Station“ (offizielle Abkürzung NaSt) benannte Institut und seine Arbeit.

Im Juli dieses Jahres wird Dr. Hans Grohs, der schon seit 1957 bei der Volkshochschule Fachreferent für Naturwissenschaften war, Leiter der Naturkundlichen Station. In Erweiterung der bisherigen Arbeitsziele kommen neue Aufgaben hinzu, was einen Mitarbeiterzuwachs erforderte. Dr. Grohs gründete 1964 die „Arbeitsgemeinschaft zur Schaffung naturkundlicher Einrichtungen.“ Die Naturkundliche Station wird nun zum Treffpunkt naturwissenschaftlich orientierter Gruppen wie der Mineraliensammler, der Naturschutzjugend, der Amateur-Astronomen (Grohs erwirkt die Installation eines Fernrohres im Botanischen Garten) und kurzfristig der Aquarien- und Terrariengesellschaft sowie der Sporttaucher. Bis zu 40 Treffen dieser Art finden jährlich statt. Dass die Zusammenarbeit mit Volkshochschule und Naturschutzjugend - Neugründung 1964 - gedeiht, findet Bestätigung in Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen, Exkursionen, Sommer- und Hochschulwochen. Grohs legt auch eine Bohr- und Aufschlusskartei an, die bis dato geführt und evident gehalten wird.

Geschichte der Naturkundlichen Station