Ganz schön nützlich

Basilikum 

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Pflanzen wurden schon immer von den Menschen in verschiedenster Art und Weise genutzt. In erster Linie dienen sie als Nahrungsmittel, außerdem auch für Bekleidung, als Gewürz, zum Färben, zur Heilung, als Baustoff und noch viele andere Anwendungsmöglichkeiten.

Die Hinwendung zu Produkten aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen („Nawaro“) wird wieder größer und es werden wieder neue bzw. vergessene Nutzpflanzen kultiviert und auch neue Verwendungsmöglichkeiten erschlossen.

Die Abteilung über Nutzpflanzen beinhaltet eine Auswahl unterschiedlicher Pflanzen für verschiedene Verwendungszwecke.

Ölpflanzen: die Samen werden zur Gewinnung von Ölen, für den Genuss und als Rohstoffe für verschiedene Anwendungen verwendet: Raps, Lein, Ölrettich, Leindotter, Sonnenblume, Ricinus, Ölrose, Olive, Kürbis

Faserpflanzen: meist aus den Stängeln werden Fasern für Textilien, Seile und andere Verwendungszwecke gewonnen: Flachs, Agave, Ramie, Neuseeländer Hanf, Hanfpalme

Färbepflanzen dienen zur Herstellung natürlicher Farbstoffe, zum Färben von Textilien und als Lebensmittelfarben: Waid, Färberkamille, Krapp, Kermesbeere, Färberginster, Resede, Saflor, Safran,...

Genussmittelpflanzen, deren Blätter, Früchte und Samen als Lieferanten von Rohstoffen für Genussmittel dienen, wie bei Hopfen, Tabak, Wein, Mohn, Hanf u. a. Genussmittel können auch zur Sucht führen, wie Alkohol und Nikotin oft beweisen.

Einkeimblättrige Stärkepflanzen aus der Familie der Gräser sind die wichtigsten Nahrungslieferanten der Menschheit, finden aber auch als Tierfutter Verwendung: dazu gehören Weizen, Roggen, Mais, Hirse, Gerste und Hafer. Gezeigt werden auch einige Urgetreidearten.

Zweikeimblättrige Stärkepflanzen sind in vielen Familien vertreten und enthalten ebenfalls wichtige Nahrungsmittel wie Kartoffel, Buchweizen und Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Soja, Linsen.)

Würzig und gesund sind Gewürzpflanzen mit Inhaltsstoffen wie ätherischen Ölen, die in Blättern, Blüten, Wurzeln und auch Samen enthalten sind. Sie sind wichtiger Bestandteil jeder Küche, machen die Speisen bekömmlicher und leichter verdaulich. Gezeigte Beispiele sind: Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Knoblauch, Zwiebel, Estragon, Bohnenkraut, Basilikum, Senf, Ysop, Liebstöckl, etc. Gewürzpflanzen waren früher begehrte Handelsobjekte, um die nicht selten erbittert gekämpft wurde.

Heilkräuter oder offizielle Pflanzen waren schon immer für die Behandlung von Krankheiten und zur Linderung der Schmerzen wichtige Bestandteile der Medizin. Sie wurden im 20. Jahrhundert zum Großteil von synthetischen Präparaten verdrängt, erleben aber in letzter Zeit wieder eine Renaissance. Viele werden nicht nur für den Hausgebrauch gesammelt, sondern werden auch in der pharmazeutischen Industrie zu wirksamen Medikamenten verarbeitet. Von beinahe allen Heilpflanzen werden auch homöopathische Präparate hergestellt. Auch ihre Wirkung auf psychischer Ebene, wie sie in der „Bach Blüten Therapie" angewendet wird, ist erwiesen. Sie waren schon immer für die Behandlung von Krankheiten und zur Linderung der Schmerzen wichtige Bestandteile der Medizin. Sie wurden im 20. Jahrhundert zum Großteil von synthetischen Präparaten verdrängt, sind jetzt wieder mehr gefragt. Sie werden nicht nur für den Hausgebrauch gesammelt, sondern auch in der pharmazeutischen Industrie zu wirksamen Medikamenten verarbeitet. Von beinahe allen Heilpflanzen werden auch homöopathische Präparate hergestellt und auch ihre Wirkung auf psychischer Ebene, wie sie in der „Bach Blüten Therapie" angewendet wird, ist erwiesen.

Pflanzen zur biologischen Schädlingsbekämpfung: diese Anwendung ist noch sehr jung. Brennnessel, Adlerfarn, Rainfarn, Knoblauch, Schachtelhalm, Kapuzinerkresse, Studentenblume und andere werden im biologischen Gartenbau als Tee, Brühe oder Auszug zur Bekämpfung von Schädlingen und Pilzkrankheiten verwendet. Eine logische Weiterentwicklung auf dem Gebiet des Schutzes unserer Pflanzen ist die Methode der „Kooperation mit der Natur", welche von dem deutschen Pädagogen Eike Braunroth entwickelt wurde.

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