Skulpturenweg
Entlang des Hauptzufahrtsweges befinden sich Kunstwerke österreichischer Künstler wie z.B. „Pulte“ von Pietrzyk Andrezej, „Raumkörper“ von Micael Pisk oder "Aus gleichem Holz" vom Atelier Neuland. Der Botanische Garten öffnet sich damit der Kunst, die sich hier harmonisch in die Natur einfügt. Die Verbindung von Kunst und Natur, die sich in der „Gartenkultur“ widerspiegelt, soll damit ins Blickfeld unserer Gäste gerückt werden. Hier werden in den Sommermonaten auch immer wieder aktuelle Arbeiten verschiedener Künstler*innen gezeigt.
Auf einem Klettergerüst, das sich am Weg befindet, ranken sich Kletterpflanzen wie z.B. Wisterie (Wisteria floribunda), Geißblatt (Lonicera periclymenum) oder Schisandra (Schizandra chinensis).
Nicht weit vom Skulpturenweg entfernt, erinnert ein Mahnmal Besucher*innen des Botanischen Gartens an das ehemalige Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen Linz II, das dort auf der Gugl mehr als ein Jahr stationiert war. Die Skulptur „Büste der Ohnmacht“ wurde von der Tochter des im Jänner 2021 verstorbenen Künstlers Arik Brauer, Timna Brauer, geschaffen. Mit dieser Büste erfährt ein schon bestehendes Mahnmal im Botanischen Garten – in Form einer Informationstafel und einer Kunstinstallation aus Steinen zu Linz II – eine deutliche und markante Aufwertung. Die Stadt setzt damit im Sinne der Gedenkkultur ein Erinnerungszeichen bei der Aufarbeitung der eigenen NS-Geschichte.