Jahrgang 2019

Inhaltsverzeichnis 2/2019

  • Martin KYEK, Patrick GROS, Albin LUGMAIR, Esther OCKERMÜLLER, Marcus WEBER, Claudia WOLKERSTORFER, Martin SCHWARZ, Maria SCHWARZ-WAUBKE: Der Machlanddamm – Artenvielfalt ist machbar!
    Auf 34 Kilometer Länge und 0,3 bis 8 Meter Höhe wurde zwischen 2008 und 2013 im Machland zwischen Au an der Donau und Saxen ein Hochwasser-Schutzdamm errichtet, wobei 58 Hektar blumenreiche Magerwiesen, weitere 9,3 Hektar extensive Ausgleichsflächen und 23 Gewässer neu angelegt wurden. So konnte in einer Landschaft , die zum Großteil von Intensiv-Landwirtschaft genützt wird, neuer Lebensraum für eine unglaubliche Artenvielfalt geschaffen werden. Die eindrucksvolle Zwischenbilanz lautet: „Artenvielfalt ist machbar!"
     
  • Michael HOHLA: Die Farbe GRÜN. Über die Natur im Kopf und weitere Betrachtungen
    In seiner bekannt launig-ernsten Art ist der Autor der „Natur in unserem Kopf“ nachgegangen. Unterschiedliche Betrachtungsweisen der Natur und unterschiedliche Interpretationen der Farbe Grün betreffend, regen zum Nachdenken an und sollen zu der Erkenntnis führen: „Grün wird es immer geben, mit Sicherheit länger als uns Menschen!“
     
  • Franz HUEBAUER: Feldbeobachtungen zum Verhalten der Wechselkröte – Bufotes viridis (LAURENTI 1768) im Linzer Industriegebiet
    Dies ist eine beeindruckend detailgenaue Beschreibung der Beobachtungen, die der Autor anlässlich der Freiland-Studien an der Wechselkröte in den Jahren 2017, 2018 machte. Von der Artbeschreibung über Habitate, Empfehlungen zur Pflege von Laich- und Landlebensraum bis zum Migrationsverhalten, Aktivitäten, Paarung und dem Videonachweis eines Prädators reicht dieser reichbebilderte Beitrag.

Kosten: € 5,00

Bestellung Heft 2/2019

Inhaltsverzeichnis 1/2019

  • Josef H. REICHHOLF: Frühjahrszug der Wasservögel am unteren Inn
    Millionen Vögel sind im Frühjahr zu ihren Brutgebieten unterwegs, wovon wir nahezu nichts bemerken, weil die meisten Kleinvögel nachts ziehen. Das Geschehen lässt sich jedoch an Tausenden von Wasservögeln verfolgen, weil sie an Orten rasten, an denen wir sie beobachten und zählen können. Die Stauseen am unteren Inn im oberösterreichisch-bayerischen Grenzland gehören zu einem der bedeutendsten Rastplätze im nördlichen Alpenvorland und stellen ein mitteleuropäisches Zentrum des Wasservogelzugs dar. Was es dort vom Winterende bis zum Beginn der Brutzeit zu beobachten gibt, berichtet der Autor in seinem Beitrag.
     
  • Hans ESTERBAUER: Die Östliche Ringelnatter Natrix natrix natrix (LINNAEUS 1758)
    Der Artikelverfasser beschreibt ausführlich die Östliche Ringelnatter, die die häufigste Schlange in Österreich ist. In früherer Zeit galt sie als Glücksbringer für Haus und Hof, kleine Kinder und das Vieh sollte sie beschützen können und etliche andere Fähigkeiten haben. Die Ringelnatter gehört der Unterfamilie Natricinae, der Echten Nattern an, die mit mehr als 1.700 Arten rund zwei Drittel der heute lebenden Schlangenarten ausmachen. Ihr Trivialname „Ringelnatter“ soll sich auf den „Halsring“ beziehen, der durch die beiden gelben oder weißen Halbmond-Nackenflecken gebildet wird. Die Fähigkeit der Schlange, sich sehr stark einzuringeln, lässt einen weiteren Erklärungsschluss zu.
     
  • Rudolf SCHAUBERGER: Die Europäische Wildkatze, Felis silvestris silvestris (SCHREBER 1777)
    Zum Säugetier des Jahres 2019 wählte der Österreichische Naturschutzbund eine extrem bedrohte, wenig erforschte Art. Bis vor 150 Jahren war die Wildkatze weit verbreitet. Heute ist sie in vielen Teilen Europas verschwunden, wobei sie in Österreich in der aktuellen Roten Liste gefährdeter Tiere immer noch als „ausgestorben oder verschollen“ geführt wird. Mit der Errichtung einer Koordinations- und Meldestelle, die alle Wildkatzenmeldungen in Österreich sammelt und bewertet sowie durch die Arbeit der „Plattform Wildkatze“ gelang es, den Wissenstand über dieses Tier deutlich zu verbessern.
     
  • Rudolf SCHAUBERGER: Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist Vogel des Jahres 2019
    Ein Steckbrief dieses liebenswerten Sängers dessen Bestandsabnahme hauptsächlich durch die Intensivierung der Bodennutzung bewirkt wurde. Dennoch ist die Feldlerche noch immer ein vergleichsweise recht häufiger Kleinvogel der Feldfluren. Ihr ausdauernder Gesang im Frühling und Sommer ist eine vertraute Vogelstimme über Kulturland, Heiden und Mooren. Der ursprüngliche Steppenvogel, der erst mit den großen Rodungen nach Mitteleuropa einwanderte, wurde zum Charaktervogel landwirtschaftlicher Böden.
     

Kosten: € 5,00

Bestellung Heft 1/2019