Aktuelle Infos der Naturkundlichen Station

Die Naturkundliche Station hat ein breitgefächertes Aufgabengebiet, das von Grundlagenforschung über Planungs- und Naturschutzpraxis bis hin zur Umweltbildung reicht. Dementsprechend vielfältig sind auch unsere Projekte und Tätigkeiten. Die neuesten wollen wir Ihnen auf dieser Seite immer vorstellen. Zusätzlich finden Sie hier Verweise auf unsere aktuellsten Artikel zur Linzer Pflanzen- und Tierwelt.

Bienenfreundlicher Vorgarten

Ganzjährig und üppig blühende Staudenbeete, Vogeltränken und Totholzhaufen: All das hätte in den meisten Vorgärten Platz und würde Insekten wie zum Beispiel (Wild)Bienen, Vögel und andere Kleintiere erfreuen. Leider ist die Realität jedoch oft eine andere: Ein oder zwei PKW-Stellplätze, Schotterflächen mit ein paar Grasbüscheln und vielleicht noch ein Kirschlorbeer, der ein unbeachtetes Dasein fristet. So trist und wenig einladend sieht es heutzutage oft zwischen Grundstücksgrenze und Haustüre aus. Blumenbeete und spannende Naturelemente findet man erst, wenn man durch das Haus in den eigentlichen Garten gebeten wird. Doch das lässt sich leicht ändern. Jetzt im Winter ist die beste Zeit für Neuplanung Ihres Vorgartens.

Tipps für die Anlage eines Vorgartens

Natur des Jahres 2022

Mit der Ernennung von verschiedenen Organismen wird Bewusstsein für eine bestimmte Art oder einen Lebensraum geschaffen und unter anderem auf Gefährdungen aufmerksam gemacht. Zum Tier des Jahres ist heuer der Eurasische Luchs (Lynx lynx) gekürt worden. Mit seinen unverkennbaren Pinselohren und dem kurzen Schwanz gehört er neben Braunbär, Wolf und Vielfraß zu den großen Beutegreifern Europas. Lange Zeit war er in Österreich und ganz Mitteleuropa aufgrund von direkter Verfolgung und Lebensraumverlust ausgestorben. Dank verschiedener erfolgreicher Wiederansiedlungsprojekte seit den 1970er Jahren ist er in manchen Regionen Österreichs wieder heimisch. Die Luchse in Oberösterreich leben im Mühlviertel und in der Region Nationalpark Kalkalpen. Für ein langfristiges Überleben des Luchses braucht es weitere aktive Unterstützungsmaßnahmen.

Weitere Infos zur Natur des Jahres

Das Leben wilder Bienen

Es gibt sie, wildlebende Völker der Honigbiene ohne Betreuung durch Imker oder Imkerinnen. Diesem wenig bekannten Umstand widmet sich der amerikanische Bienenforscher Prof. Thomas D. Seeley in seinem neuen Buch und gibt dabei einen umfassenden Einblick in das Leben wilder Honigbienen – wie sie ihre Nester anpassen, Futterplätze auswählen und Resistenzen gegen Krankheiten entwickeln. Er zeigt auch die Unterschiede zu bewirtschafteten Bienenvölkern auf. Sein Hauptaugenmerk liegt zwar auf den wildlebenden Bienen im Nordosten der USA, nichts desto trotz ist dieses Buch eine empfehlenswerte Lektüre für alle Bieneninteressierten, da es eine Vielzahl von Fragen über die natürlichen Lebens- und Verhaltensweisen von Apis mellifera beantwortet.
352 Seiten, zahlreiche Farbfotos, Preis: € 30,80; Stuttgart, Hohenheim: Eugen Ulmer Verlag, 2021; ISBN 978-3-8186-1335-8
 

Buchcover: Das Leben wilder Bienen

Insekten im Winter – Leben im Standby-Modus?

Jetzt, wo es draußen kalt geworden ist, erinnert kaum etwas an die Anwesenheit der kleinen Sechsbeiner und doch sind sie da. Die Frage ist nur – wo? Um gut über den Winter zu kommen, suchen sich die meisten Insekten ein geschütztes Plätzchen und verharren dort in Kältestarre, bis die Tage wieder länger und die Temperaturen angenehmer werden. Das geschieht im Allgemeinen als Larve, Ei oder gut verpackt in der Puppenhülle. Es gibt allerdings auch Insekten, die den Winter als erwachsenes Tier überdauern und manche Arten haben sogar ihren Fortpflanzungszyklus in die kalten Monate verlegt. Einige wenige machen es wie die Zugvögel und begeben sich in wärmere Gefilde.

Welche Arten wie überwintern, darüber können Sie sich auf der Seite des Naturschutzbundes Österreich im Rahmen des Projektes „Erlebnis Insektenwelt“ ganz genau informieren.

Fische, Krebse & Muscheln in heimischen Seen und Flüssen

Dieses Buch von Wolfgang Hauer gibt einen sehr guten Überblick über die heimischen und zugewanderten beziehungsweise eingeschleppten Fischarten, ihre Merkmale, ihre Verbreitung und Biologie. Ebenso gelungen ist der Teil über die Großkrebse. Für nicht Fachleute ist es erstaunlich, dass in Österreich so viele Arten vorkommen, obwohl nicht alle heimisch sind. Die größeren, gut unterscheidbaren Muschelarten werden ebenfalls ausführlich vorgestellt und anschaulich beschrieben. Eine klare Empfehlung für alle am Leben im Wasser Interessierten!
Überarbeitete und erweiterte Auflage, 244 Seiten, 364 Farbabbildungen, Preis: € 29,90; Graz: Leopold Stocker Verlag, 2020; ISBN 978-3-7020-1897-9

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Buchcover

Ernte nach dem ersten Frost

Meist ist die Ernte nach dem ersten Frost ja endgültig vorbei, es gibt jedoch auch Früchte, die erst dann genießbar werden. Dies trifft auch auf die Echte Mispel (Mespilus germanica) zu, die mittlerweile in unseren Gärten selten geworden ist. Die runden, bräunlichen Früchte werden nach den ersten Frostnächten weich und sind mir ihrem lebkuchenartigen Geschmack unverwechselbar. Sie können roh verzehrt oder zu Marmeladen und Chutneys verarbeitet werden. Auf Grund ihrer entzündungshemmenden Wirkung bei Nieren- und Harnwegsentzündungen kamen die vollreifen Früchte früher in der Volksmedizin zum Einsatz. Doch auch Amsel, Ringeltaube und Kernbeißer naschen gerne an ihnen und schätzen den Strauch zudem als Brutgehölz. Honigbienen, Pelzbienen sowie Töpferwespen nutzen die pollenreichen Blüten. Eine Mispel ist daher eine Bereicherung für jeden Garten.

Nützlinge im Garten fördern. Schmetterlinge, Wildbienen, Singvögel & Co

Ein rundum gelungenes Buch von Sofie Meys, das viele verschiedene Tiergruppen vorstellt, die mit ein bisschen gutem Willen unsererseits, ein Zuhause im heimischen Garten finden können. Dem Thema Nisthilfen wird viel Platz eingeräumt und ebenso der tierfreundlichen Bepflanzung. Manche Themen wie das ganzjährige Füttern von Vögeln werden von allen Seiten beleuchtet, so dass sich jeder selbst eine Meinung bilden kann. Das ist ein neuer und guter Ansatz.
176 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, Preis: € 19,90; Graz, Leopold Stocker Verlag, 2021, ISBN 978-3-7020-1929-7
Noch mehr Informationen zum Buch

In loser Abfolge wollen wir Ihnen ab jetzt immer wieder Bücher vorstellen, die uns sehr gut gefallen und die wir bereits im ÖKO.L rezensiert haben. Vielleicht ist ja auch ein passendes Weihnachtsgeschenk dabei!

Buchcover - Fotos von Blaumeise, Igel und Biene

Kein Torf im Garten!

Im Garten braucht es keinen Torf!

Fruchtbare Erde entsteht, wenn der Boden ausreichend mit Kompost versorgt, schonend gelockert und mit organischem Material wie Rasenschnitt oder klein gehäckseltem Strauchschnitt gemulcht wird. In Fertig-Substraten aus dem Gartencenter, die für Garten oder für Topf- und Zimmerpflanzen geeignet sind, versteckt sich oft Torf, auch wenn „BIO“ draufsteht, kann er enthalten sein, da die EU-Bio-Verordnung den Einsatz von Torf nicht verbietet. Nur wenn Sie die Aufschrift „torffrei“ auf der Verpackung finden oder sich durch einen Blick auf die Inhaltsstoffe im Kleingedruckten versichert haben, dass kein Torf enthalten ist, sollten Sie die Erde kaufen. Torfabbau zerstört unwiderruflich Feuchtlebensräume und sorgt damit für den Verlust von Arten. Mit torffreier Erde tragen Sie außerdem zum Klimaschutz bei, da in Mooren 30 % des gesamten vorkommenden terrestrischen Kohlenstoffs gespeichert ist, der durch Torfabbau wieder freigesetzt wird.

Spaten in dunkler Erde

Kalender "Natürliche Nähe 2022" jetzt sichern!

Der Kalender zeigt Fotografien aus den Auen rund um Linz von Rupert Kogler.

Im oberösterreichischen Zentralraum sind in manchen Augebieten bis heute wertvolle naturnahe Biotope und Ökosysteme erhalten geblieben. So sind in intensiv genutzten und dicht besiedelten Gebieten nur unweit der Landeshauptstadt Linz bedeutsame und oftmals verborgene Kleinode weitgehend unbeeinflusster Natur zu finden. Diese zeigt Rupert Kogler auch 2022 wieder in seinem unnachahmlichen Kalender und setzt sich damit gleichzeitig für deren Erhalt ein. Vom Kaufpreis gehen € 3,00 pro Exemplar an die Naturschutzbund-Stadtgruppe Linz, um sie beim Schutz der oberösterreichischen Auen zu unterstützen.
Der Kalender ist im DIN-A3-Format gedruckt und kostet per Stück € 25,00 (exklusive Versandkosten). Bestellungen bitte per E-Mail an oberoesterreich@naturschutzbund.at oder direkt an den Fotografen photo@rupertkogler.com.

Eine komplette Vorschau finden Sie hier! (PDF | 15,3 MB)

Es ist angerichtet – das richtige Futter für Amsel, Drossel und Fink

Ab dem Spätherbst, wenn es beginnt kalt zu werden, kann man damit beginnen, die Gartenvögel mit Futtergaben zu unterstützen. Hat man sich entschieden zu füttern, sollte man das konsequent den ganzen Winter hindurch, da sich die Vögel auf das stetige Nahrungsangebot einstellen und darauf verlassen. Ganz wichtig ist es, dabei auf die richtige Auswahl des Futters und der Futterspender zu achten. Am besten sind Futtersilos, da hier das Futter vor Nässe und Schmutz geschützt angeboten werden kann. Zur Futterstelle kommen Körner- und Weichfutterfresser, die je nach Vorliebe verköstigt werden wollen. Speisereste dürfen auf keinen Fall verfüttert werden, da die Vögel das enthaltene Salz nicht vertragen.

Mehr Infos zu den Futteransprüchen der einzelnen Vogelarten und ein Rezept für selbstgemachtes Vogelfutter.

Vogelfutter im Tontopf angeboten

Wilde Hecken braucht die Stadt

Hecken bieten Sichtschutz, filtern Staub, Schmutz und schädliche Abgase und wirken lärmdämpfend. Doch immergrünes Einerlei aus Thujen und Kirschlorbeer muss nicht sein – es gibt ökologisch wertvolle Alternativen. Mit dem Heckennavigator von „Natur im Garten“ finden Sie garantiert die passende Hecke für Ihren Standort. 160 verschiedene Pflanzenarten beziehungsweise -sorten sind in der Datenbank enthalten. Hecken spielen für Klimawandelanpassung und Biodiversität eine wichtige Rolle. Sie sind landschaftsprägend und bieten Lebensraum für unterschiedlichste Tierarten, indem sie Nahrung, Nist- und Versteckmöglichkeiten bereitstellen. Darüber hinaus fungieren sie als Wanderwege für die Tiere durch die Stadt und nicht zuletzt erfreuen sie auch uns mit schönen Blüten und köstlichen Früchten.

Wenn Sie jetzt noch eine Hecke pflanzen oder schon mal für kommendes Jahr gustieren wollen, finden Sie beim Heckennavigator von "Natur im Garten" sicher das Richtige.

Herbstlich bunt gefärbte Hecke

Versteck-Spiel und Honigheizung

Was machen Bienen eigentlich zur kalten Jahreszeit? Wo sind überhaupt all die Insekten im Winter geblieben? Ein Großteil sucht sich ein sicheres Versteck – oder überlässt die Sorgen gleich der „nächsten“ Generation. So macht es auch der Großteil der heimischen Wildbienen: Nachdem die Weibchen aus Pollen und Nektar „Jausenpakete“ gebildet haben, legen sie ihre Eier ab und sterben. Aus den Eiern schlüpfen Larven, welche den Proviant fressen und sich anschließend verpuppen wie eine Schmetterlingsraupe. So überwintern sie dann. Bei sehr früh im Jahr fliegenden Wildbienen – wie z.B. den Mauerbienen – schlüpfen die erwachsenen Tiere noch vor dem Winter und warten geschützt in den Brutzellen auf die ersten warmen Frühlingstage. Honigbienen haben ein eigenes „Heizsystem“ entwickelt: Dafür scharen sich die im Herbst schlüpfenden, langlebigen Winterbienen im Stock zu einer Traube zusammen und wärmen sich mit Hilfe ihrer Brustmuskulatur – die Königin in ihrer Mitte genießt wohlige 25°. Als Energiequelle dient der Honig.

Weitere Infos zu den spannenden Überwinterungsstrategien von Bienen

Linz auf Schusters Rappen erkunden - 11. Teil

"Viel Grün im Grau. Eine Entdeckungsreise durch die Linzer Innenstadt: von der Altstadt über den Bauernberg bis zu den Parkanlagen im Zentrum"

Faszinierende Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur im urbanen Lebensraum bilden den Schwerpunkt dieser Wanderung auf einem Weg, der entlang gewachsener Architektur, lebendiger Geschichte, interessanter Kultur und reichhaltiger Natur führt. Der 11. Teil unserer Wanderungen durch Linz führt uns von der Linzer Altstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten über die wunderschönen historischen Parkanlagen des Bauernbergs bis zu den Grünoasen im Stadtzentrum, von denen manche mittlerweile leider nicht mehr vorhanden sind, wie der kleine Park beim Neuen Dom. Dieser spannende Cityspaziergang voller Kontraste zeigt auch, wie sich die Stadt seit 2004, dem Erscheinungsdatum der Wanderung, verändert hat. 

Die Streckenbeschreibung finden Sie im ÖKO.L-Heft 4/2004. Sie können den Beitrag downloaden oder das ganze Heft bestellen:
Download des Artikels (PDF | 506 KB)
Bestellung des ÖKO.L-Heftes 4/2004

Teichpflege für die Wechselkröte

Kürzlich fand im Linzer Industriebgebiet in Zusammenarbeit mit der Stadtgruppe Linz des Naturschutzbundes , Herrn Huebauer und MitarbeiterInnen der Naturkundlichen Station eine naturschutzfachliche Pflegeaktion statt. Im Rahmen dieser wurden zwei Wechselkrötentümpel freigeschnitten, um die Reproduktionshabitate, dieser seltenen Amphibienart zu erhalten und damit den Bestand dieser nach EU-Recht (Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie) besonders geschützten Art zu stabilisieren. Die Wechselkröte braucht trockenwarme Gebiete mit lockeren und sandigen Böden. Das Vorhandensein offener, vegetationsarmer bis freier Flächen mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten als Landlebensraum, sowie weitgehend vegetationsarme Gewässer, sind Voraussetzung für die Existenz der Art. Diese Bedingungen findet die Wechselkröte im Linzer Industriegebiet und mit vereinten Kräften wird daran gearbeitet, dass das so bleibt.

Das neue ÖKO.L-Heft ist da!

Das dritte Heft des Jahres 2021 bietet auf 36 Seiten wieder interessante und aktuelle Artikel zu den Themen Ökologie, Natur- und Umweltschutz. Michael Strauch berichtet über den Niedergang der bunten Wiesen in Oberösterreich. Bei diesem erschreckenden Situationsbericht zieht er eine düstere Bilanz, was den Bestand unserer extensiv bewirtschafteten, artenreichen Blumenwiesen anbelangt: über 90 % sind seit 1956 verschwunden. Damit verbunden ist ein schleichender Rückgang der Artenvielfalt unvorstellbaren Ausmaßes. Josef H. Reichholf stellt uns hingegen ein Naturwunder vor – die Wanderung der Schmetterlinge. So legt zum Beispiel der Distelfalter tausende Kilometer zurück und überquert dabei sogar die Alpen. Warum es bei manchen Schwammerlarten zu eigenartigen ringförmigen Strukturen ihrer Fruchtkörper, den sogenannten Hexenringen kommt, schildert uns der Pilzexperte Heinz Forstinger.

Unser Heft ist wieder prall voll mit spannenden Artikeln! Reinschauen lohnt sich!

Ausführliche Inhaltsangabe und Informationen zur Bestellung ÖKO.L-Heft 3/2021

Linz auf Schusters Rappen erkunden - 10. Teil

„Keine Angst vor Haien – eine Zeitreise zum prähistorischen Linzer Strand in das Naturschutzgebiet Pleschinger Sandgrube“

Wäre es nicht schön den Spätsommer am stadtnahen Strand unter Palmen und bei zartem Meeresrauschen ausklingen zu lassen. Naja, das ist leider nicht mehr möglich, vor mehreren Millionen Jahren sah die Sache aber noch ganz anders aus und das Meer drang von Südwesten her in die „Linzer Bucht“ ein. Der 10. Teil unserer Wanderungen durch Linz führt uns unweit des Pleschinger Sees über das Sammelgerinne bis zum Naturschutzgebiet Pleschinger Sandgrube, in der in früheren Zeiten die „Linzer Sande“ abgebaut wurden. Heute ist das Gebiet für seinen Reichtum an seltenen Sandbienenarten bekannt. 

Die Streckenbeschreibung findet Sie im ÖKO.L 3/2004. Sie können den Beitrag downloaden oder das ganze Heft bestellen:
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Bestellung des ÖKO.L-Heftes 2/2004

Linz auf Schusters Rappen erkunden - 9. Teil

Auwald am Stadtrand – eine Wanderung durch die Schwaigau

Der 9. Teil unserer Wanderungen durch Linz führt uns vom ehemals beliebten Ausflugsgasthaus „Christl in der Schwaigau“, an das nur noch ein Parkplatz erinnert, in die reichhaltige Natur entlang des Mitterwassers. An der Dammkrone geht es mitterwasserabwärts durch die Probstau. An der Weggabelung nehmen wir den rechten Pfad, nach kurzer Zeit biegen wir bei einem Wegübergang Richtung Südwesten zu einer Auwiese ab, ehe wir einen breiten Sumpf-Wassergraben queren. Von dort aus geht es in das Siedlungsgebiet von Raffelstetten und über die asphaltierte Raffelstettner Straße wieder zum Ausgangspunkt zurück. Wer noch etwas weiter gehen möchte, kann noch über einen Feldweg bis zu einer Brücke wandern, die den Tagerbach überquert und den Feuchtlebensraum Klettfischerbach erkunden.

Die Streckenbeschreibung finden Sie im ÖKO.L 2/2004. Sie können den Beitrag downloaden oder das ganze Heft bestellen:
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Bestellung des ÖKO.L-Heftes 2/2004

blau gefärbtes Männchen der Prachtlibelle

Linz auf Schusters Rappen erkunden - 8. Teil

„Marsch! Nach Ebelsberg auf napoleonischen Spuren mit sanftem Rückzug durch die Traun-Auen.“

Auf dem 8. Teil unserer Wanderungen durch Linz benötigen wir heute keinen Pass mehr. Seit fast 220 Jahren gehört dieser Stadtteil nun zu Österreich. Wir starten von Linz kommend und folgen der Wiener Straße über die Traun durch das Ortszentrum, dann biegen wir in den Ebelsberger Schlossweg ein, der uns bis zum Schlosspark führt. Danach geht es über das Südtor zum Ortszentrum hinunter. An der Traunbrücke angelangt führt uns links eine Treppe in eine andere Welt aus Feuchtbiotopen und Auwald, wo wir eine ausgedehnte Runde spazieren, ehe wir am Ende des Hochwasserschutzdammes rechts zur Stroblmühle in der Marktmühlgasse abbiegen. Von dort gelangen wir mit wenigen Schritten wieder zur Wiener Straße, unserem Ausgangspunkt.

Die Streckenbeschreibung finden Sie im ÖKO.L 1/2004. Sie können den Beitrag downloaden oder das ganze Heft bestellen:
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Bestellung des ÖKO.L-Heftes 1/2004

Linz auf Schusters Rappen erkunden - 7. Teil

„Über Wasser wandeln.“ Auf dem 7. Teil unserer Wanderungen durch Linz begeben wir uns in das 900.000  große Schutzgebiet Wasserwald, das  einen  Großteil  der  Linzer Bevölkerung mit Trinkwasser versorgt. Um in den Wasserwald zu gelangen, benützt man die Straßenbahn-Linie 1 und fährt bis Haltestelle Dauphinestraße. Mit dem eigenen PKW biegt man, von der Salzburgerstraße und der Dauphinestraße kommend links in die Denkstraße ein und zweigt in die Pestalozzistraße ab. Ab dann geht es zu Fuß ins Grüne Paradies durch naturnahe Waldbestände und ausgedehnte Wiesenflächen.

Die Streckenbeschreibung finden Sie im ÖKO.L-Heft 4/2003. Sie können den Beitrag downloaden oder das ganze Heft bestellen:
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Linz auf Schusters Rappen erkunden - 6. Teil

„Horch – die Lokomotive wiehert!“ Auf dem 6. Teil unserer Wanderungen durch Linz wandeln wir diesmal auf den Spuren der ehemaligen Pferdebahntrasse Linz-Budweis. Wer an heißen Tagen Zuflucht vor der Sonne sucht und trotzdem auf eine Wanderung nicht verzichten möchte, für den bietet sich idealerweise diese schattige Strecke an. Hier lernen wir verschiedene Waldtypen unserer näheren Heimat kennen. Als Ausgangspunkt wählen wir das Gelände der Universität und erreichen nach kurzem Marsch am Turm der Technisch-​Naturwissenschaftlichen Fakultät vorbei und entlang eines großen Wohnblocks die Johann-Wilhelm-Klein-Straße, in der sich das nunmehr geschlossene Biologie-Zentrum befindet. Der wunderbare Öko-Park kann aber noch besichtigt werden und ist auf jeden Fall einen Besuch wert, bevor es dann hinauf zur Pferdeeisenbahn nach St. Magdalena geht.

Die Streckenbeschreibung finden Sie im ÖKO.L-Heft 3/2003. Sie können den Beitrag downloaden oder das ganze Heft bestellen:
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Linz auf Schusters Rappen erkunden - 5. Teil

Der 5. Teil unserer Wanderungen durch Linz führt uns passend zur Jahreszeit in eine wilde Bachschlucht in unmittelbarer Stadtnähe - das mag so manche Nicht-Linzer überraschen. Es handelt sich tatsächlich um ein landschaftliches Juwel, das wir Ihnen diesmal präsentieren wollen. Auf dieser Rundwanderung steigen wir in die Schlucht des Dießenleitenbachs hinab, am Rückweg über den Hang durch einen Buchenwald hinauf und lassen als krönenden Abschluss das Panorama der grünen Industriestadt Linz auf uns wirken.

Die Streckenbeschreibung finden Sie im ÖKO.L-Heft 2/2003. Sie können den Beitrag downloaden oder das ganze Heft bestellen:
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Linz auf Schusters Rappen erkunden - 4. Teil

Der 4. Teil unserer Wanderungen durch Linz führt uns ins Industriegebiet, direkt an der Donau entlang bis zum Tankhafen und um den Segelflugplatz. Industrie und Natur – im Allgemeinen versteht man die beiden Begriffe als Gegensätze. Diese Vorstellung erweist sich jedoch als nicht ganz stichhaltig, denn ausgerechnet auf brachliegenden Flächen im Industriegebiet und zwischen den Gleisanlagen der Frachtenbahn haben viele Pflanzen und Tiere passende Lebensräume gefunden, wie zum Beispiel die Wechselkröte, eine nach Europarecht streng geschützte Art, die die fabriksnahen Tümpel bewohnt. Auch wenn diese scheuen Amphibien kaum zu beobachten sind, kann man viele andere Tiere und Pflanzen auf unserer Wanderroute kennenlernen. Am besten machen Sie sich gleich am langen Wochenende auf ins unbekannte Linz.

Die Streckenbeschreibung können Sie downloaden oder im ÖKO.L-Heft 4/2002, das bei der Naturkundlichen Station bestellt werden kann, nachlesen.

Wanderung Teil 4: Unverhofft kommt oft – Seltsamkeiten im Linzer Industriegebiet

Linz auf Schusters Rappen erkunden - 3. Teil

Heute möchten wir Ihnen Teil 3 unser naturkundlichen Wanderungen durch die Stadt Linz vorstellen. Eine Rundwanderung vom „Collegium Petrinum“ auf den Pöstlingberg, retour durch das Pflasterbachtal. Vom Pöstlingberg eröffnet sich ein großartiges Panorama über den Linzer Raum. Am Weg hinauf und von seinem Gipfelbereich aus erleben wir das reizvolle Zusammenwirken von Kultur und Natur, von Stadt und Land. Der beeindruckende Blick hinunter zur Stadt mit ihrem Häusermeer einerseits und mit der reich strukturierten, stark vom Menschen geprägten Kulturlandschaft des Linzer Grüngürtels andererseits offenbart einen spannenden Kontrast, der ein Markenzeichen der Landeshauptstadt ist. Auf den Linzer Hausberg führt uns die dritte Wanderung dieses Stadtnaturführers - sicherlich eine der schönsten Routen, die Linz zu bieten hat. Während unseres zwar schweißtreibenden, dafür aber umso interessanteren Rundwegs schärfen wir den Blick für die oft verblüffenden Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur.

Gesamte Tourenbeschreibung veröffentlicht im ÖKO.L-Heft 3/2002 (PDF | 586 KB)

Titel der Wanderung: Edelkastanien, Obstwiesen und Trockenrasen auf dem

Linz auf Schusters Rappen erkunden - 2. Teil

Gerne möchten wir Ihnen Teil 2 unser naturkundlichen Wanderungen durch die Stadt Linz vorstellen. Diesmal führt uns unsere Wanderung in den Süden von Linz. Auf einem Rundweg vom Weiklersee durch den Auwald und den entlang des Mitterwassers erkunden wir eine urwaldartige Naturlandschaft mitten im Europaschutzgebiet „Traun-Donau-Auen“. Das „Land am Wasser“, wie das aus dem Mittelhochdeutschen stammende Wort „Au“ heißt, bietet ideale Bedingungen für Lebewesen, die Feuchtigkeit lieben. Das hoch anstehende Grundwasser, die ausgeglichenen Bedingungen des Kleinklimas und die gute Nährstoffversorgung der Böden lassen eine Üppigkeit entstehen, die sich durchaus mit tropischen Regenwäldern vergleichen lässt. Diesen Eindruck hat man besonders an den Waldrändern oder Schlagflächen, wo Kletterpflanzen Büsche und Bäume überziehen und dabei ein undurchdringliches Dickicht bilden. Hier befindet sich das Zuhause von Eisvogel, Pirol, Haubentaucher, Fledermaus, Ringelnatter und Laubfrosch. Botaniker haben mehr als 540 wildwachsende Pflanzenarten registriert, wovon mehr als 11 % auf der „Roten Liste“ der vom Aussterben bedrohten Arten stehen.

Gesamte Tourenbeschreibung veröffentlicht im ÖKO.L-Heft 2/2002 (PDF | 603 KB)

Linz auf Schusters Rappen erkunden - 1. Teil

Die Stadt Linz hat viele bekannte Gesichter: eine bezaubernde historische Altstadt, ein geschäftiges Zentrum entlang der Landstraße, eine weit über die Grenzen hinaus bekannte kulturelle Vielfalt und eine boomende Großindustrie im Süden. Wenige wissen jedoch, dass das Linzer Stadtgebiet ebenso reich an landschaftlichen Reizen und naturkundlichen Besonderheiten ist. Wir wollen Ihnen deshalb ab jetzt in loser Reihenfolge immer wieder Wanderrouten durch Linz vorstellen, auf denen botanische und zoologische Besonderheiten darauf warten, entdeckt zu werden.

Den Anfang machen wir mit einer Tour vom Linzer Schloss aus über den Freinberg nach St. Margarethen. Am Linzer Schlossberg können wir schon die ersten botanischen Besonderheiten bewundern, die ein karges Leben zwischen den Mauerritzen fristen, ehe uns die „Linzer Wänd“ in einen urwaldhaften Schluchtwald vor den Toren der Stadt eintauchen lassen. Danach geht es über den Freinberg zur Franz-Josefs-Warte in deren Nähe wir der Vogelwelt lauschen können, bis wir uns über bunte Wiesen und den Obstsortengarten zum Zaubertalbach aufmachen, an dessen Mündung der Stadtteil St. Magarethen beginnt, der den Endpunkt unsere Wanderung markiert.

Gesamte Tourenbeschreibung veröffentlicht im ÖKO.L-Heft 1/2002 (PDF | 605 KB)

Wanderung Teil 1

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